Bettina Fuchs

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Mir wurde die Familienaufstellung einmal so erklärt:
Bei der Familienaufstellung geht es darum, den eigenen, optimalen Platz in Bezug auf die Ursprungsfamilie zu finden. Damit erhöht sich auch das gegenwärtige Wohlbefinden. Wo die Liebe nicht gelebt wird, entstehen seelischer Schmerz und Krankheit. Auch wenn die reale Beziehung zu den Eltern oft von vielen Verletzungen und Widrigkeiten geprägt ist, so hilft die Aufstellungsarbeit, ein Gefühl dafür zu bekommen, was man selbst braucht. Oftmals ist es schwer, sich das überhaupt einzugestehen. Ein wichtiger Schritt ist, diese Bedürftigkeit nach außen zu zeigen und sich zu holen, was man braucht, um gesund zu werden.  Oft ist es einfacher mit selbstgewählten Stellvertretern aus dem Kreise der Gruppe alte Verhaltensweisen als solche zu erkennen. Meist sind dies ‘Überlebensstrategien’, die einst halfen, bedrohlich empfundene Situationen zu meistern. Durch die anfängliche Beobachtung des Stellvertreters ist es leichter, den Mut für eigene Schritte zu fassen. Die meist gestellt Frage: Woher wissen die Stellvertreter, worum es geht und was sie zu tun haben? Keiner der Teilnehmer benötigt Fachkenntnisse oder Hintergrundwissen. Ist man bereit, den eigenen Impulsen und Gefühlen zu folgen und sie mitzuteilen, reicht das aus. Sobald man in den Kreis tritt spürt man sofort etwas und handelt dann auch durch Gestik, Mimik, Haltung oder auch Äußerungen.
Manchmal zeigen sich alte, über Generationen weitergetragene Verstrickungen und Problematiken und Erfahrungen einer Generation, wie z.B. Krieg, Vertreibung oder Flucht. Diese hinterlassen Spuren. Hier bietet die Aufstellungsarbeit die Möglichkeit, solche leidvollen Erfahrungen in einem größeren Zusammenhang zu lösen. Ich hoffe, dass diese Erklärung vielen hilft, die Aufstellungsarbeit zu verstehen. Ich kann nur immer wieder sagen, geht zu einem Aufstellungstag als „Beobachter“ und macht Euch dort einen Eindruck von der Aufstellungsarbeit. Mir bringen diese Tage immer sehr viel und ich fühle mich danach immer ein bisschen besser.  –  Vielen Dank dafür!

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