Dr. Dietmut Thilenius

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Dr. Dietmut Thilenius – Zum Quellenpark 46 – 65812 Bad Soden
Als ich von 1951-1956 in Frankfurt Schulmedizin studierte, gab es in unserer Ausbildung nicht das Fach Psychologie, Psychotherapie. Der Professor für Neurologie und Psychiatrie gab mir in seiner arroganten Patientenvorstellung nur den Eindruck: so darfst du nie mit einem Patienten umgehen. Später las ich über den gleichen Mann, dass er unter Hitler 7.000 Todesurteile zur Euthanasie unterschrieben hatte. Als Gegenstück habe ich in Erinnerung, dass ein Mitstudent von seinem Hausarzt erzählte: du brauchst nur lieb zu deinen Patienten sein. Je älter ich in meinem Beruf wurde, umso mehr habe ich gespürt, erfahren, dass Patienten in die Arme genommen werden wollte, als Zeichen der Anteilnahme in ihrem seelischen und körperlichen Leiden. Als ich ins Rentenalter kam, las ich erstmals von Familienaufstellungen. Über einfühlende Anteilnahme in einer gut geführten Gruppe können in nur einer Sitzung Konflikte bewusst werden und zur Lösung kommen. Bisher kannte ich aus meiner internistischen Praxis nur monatelange, zum Teil vergebliche Behandlungen durch Psychoanalytiker Psychotherapeuten. Als Rentnerin erlebte ich weiterhin in meinem Umfeld psychische Blockaden durch Familien-konflikte. Über den Bad Sodener Gesundheitstag lernte ich Frau Anette Tuppeck-Gehlhar kennen und am 11.10.14 erlebte ich die ersten Aufstellungen zur Blockadelösung im Leben eines Betroffenen. Die Verstörungen beginnen im Kindesalter im Konflikt mit Eltern, Großeltern und anderen Angehörigen. Wir waren 9 Personen, einschließlich von Herrn Tuppeck und Frau R.Born-Zugaj (sie hat auch Ausbildung in Aufstellungen). Wir saßen im Kreis zusammen und jeder war bereit zu echter, liebender Anteilnahme für den jenigen in unserer Mitte, der seine Blockaden offen legen will und Ausweg in seiner Not sucht. Die Leiterin einer solchen Gruppe muss eine außergewöhnliche Begabung haben:
ein hohes Einfühlungsvermögen mit guter Witterung, von Grund auf liebevoll und heiter, ermutigend, geduldig sein; sie muss schweigen können, im richtigen Moment Denkanstöße geben und sich selbst führen lassen. Sie fordert den Therapie suchenden und in die Kreismitte Tretenden auf, die Personen aus dem Publikum zu wählen, die er als Stellvertreter seiner ihm Not machenden Familienangehörigen jetzt braucht und wird auch diese Stellvertreter im passenden Moment ansprechen. Anette Tuppeck-Gehlhar hat die hierzu erforderlichen Begabungen eindrücklich. Wenn sich Familienkonflikte lösen, ist das emotional und eine Umarmung ist hier menschliches Bedürfnis.
Als ich als Stellvertreterin für eine Mutter im Eltern-Kind-Konflikt von dem früheren Kind in die Aufstellung einbezogen wurde, habe ich als „Mutter“gefühlt bei der so bewegenden Konfliktlösung über neues Bewusstwerden der Zusammenhänge bei dem betreffenden „Kind“ und habe dieses „Kind“ zum Schluss in mütterlicher Stellvertretung umarmt und Heilung gespürt und auch im Gesichtsausdruck gesehen.
Weitgehende Heilung in einer Stunde!  Wunderbar! Ich war tief beeindruckt von diesen 4 an einem Tag erlebten Aufstellungen.

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