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Migräne – das schmerzhafte Festhalten!

Meine Name ist Stefanie und wie zahlreiche Andere auch, habe ich mit Migräne zu kämpfen. Vermutlich hatte ich die ersten Anfälle bereits als Kleinkind – richtig diagnostiziert wurde es etwa im Alter von 11 oder 12 Jahren. Die Anfälle wurden immer ausgeprägter und stärker. Es kam eine immer symptomreichere Aura hinzu: Neben Erbrechen (oft stundenlang), Sehstörungen, wandernder Taubheit durch einzelne Gliedmaßen bis hin zur Zunge, Orientierungsproblemen sowie Sprachstörungen waren es vor Allem die charakteristischen stechenden Kopfschmerzen mit denen ich kämpfte.

Die Behandlung sah im Großen und Ganzen so aus, dass ich stetig stärkere Schmerzmittel bekam, die Symptome und die Anfälle jedoch fast gleichermaßen verstärkten. Da mir bald auch mein Vater, welcher mit schwachen Migräneanfällen zu tun hat, nicht helfen konnte und auch keine wirklich wirksame ärztliche Behandlung gefunden wurde, versuchte ich es mit Akupunktur. Da dies auch ohne Erfolg verlief, hoffte ich auf die Zeit und begann mich über Migräne im Internet zu informieren. Nach einigen Recherchen stellte ich meinen Nahrungsplan um (nach zahlreichen Experimenten fand ich heraus, dass ich besonders auf Zitrusfrüchte und Schweinefleisch sowie Kaffee reagierte). Dies minderte die Anfälle zumindest in der Anzahl.

Als ich 2005 Anette traf, hatte ich mit Homöopathie keinerlei Erfahrung. Auch kam ich nicht als Patientin, sondern als Nanny für die drei Kinder zu ihr. Doch schnell entwickelten sich Gespräche und Anette bot mir an, sich genauer mit meiner Migräne zu beschäftigen.
Nach ersten Versuchen mit Natrium und Aconitum sowie Gesprächen zur Ergründung der tiefer liegenden Auslöser der Anfälle, stellten sich langsam kleine Erfolge ein. Ich konnte erstmals bei einem Anfall einschlafen – und dies war nicht auf starke Schmerzmittel zurückzuführen. Besonders da ich von Homöopathie anfangs nicht viel hielt, war ich überrascht, dass sich mein Krankheitsbild – wenn auch langsam – besserte.
Ich stellte so nach und nach den Großteil meiner Krankheitsbehandlung – auch Erkältung, Bronchitis, Sportverletzungen – auf homöopathische Mittel um.
Das vertrauen wuchs und je offener ich der „alternativen“ Behandlung gegenüberstand, desto besser reagierte mein Körper darauf.
Meine Anfälle wurden innerhalb der letzen drei Jahre stetig schwächer und seltener. Mein Körper ist stärker und kann sich immer häufiger gegen einen aufkommenden Anfall durchsetzen. So gebe ich mir nur etwas Ruhe und Belladonna und lasse meinem Körper etwas Zeit. Meist reicht dies schon aus, um den Anfall abzuwehren. Doch selbst bei einer Migräneattacke verläuft diese ganz anders als früher. Das Kribbeln verschwindet schneller, die Kopfschmerzen vergehen schneller und mein Körper erholt sich schneller. Auch sind Symptome wir Atemprobleme, Orientierungslosigkeit und Sprachstörungen fast ganz verschwunden.

Ich werde mich auch in Zukunft an meinen Speiseplan halten und auf die Homöopathie vertrauen…auch wenn mir dies anfangs schwer viel, hat ihr der Erfolg doch recht gegeben.

 

herzi