Mein Name ist Sabine.

Ich kenne Anette ursprünglich vom Fußballtraining unser beider gleichaltrigen Jungs.
Seit knapp zwei Jahren suche ich Anette immer wieder auf, um ihre hervorragenden Leistungen als Heilpraktikerin in Anspruch zu nehmen.
Angefangen hat es als ich aus einem mir unerklärlichen tiefen Loch, indem ich mich befand, nicht mehr heraus kam und Anette mich mit Hilfe verschiedener homöopathischer Mittel, langen Gesprächen und Trance Sitzungen von diesem schweren Kloß in meiner Bauchgegend weitgehenst befreit hat. Es ist zu lang, meine gesamte Geschichte aufzuführen deshalb möchte ich von einem relativ zeitnahen Erlebnis berichten.

Im Spätsommer diesen Jahres stand ich mir mal wieder mit meiner selbstzerstörerischen Einstellung im Weg.
Ich fühlte mich einsam und gleichzeitig Gesprächen mit Freunden nicht gewachsen.

Mein Drang nach neuen Aufgaben wuchs immer mehr, doch war ich mit meinen bisherigen Aufgaben völlig überfordert. Ich habe es innerhalb zwei Wochen geschafft, mich derartig von meinen Freunden zurückzuziehen, dass ich mich selbst noch weniger leiden konnte.

Hinzu kam, dass mir eine geschäftliche Reise nach Athen bevorstand. Abgesehen von der Angst, den Anforderungen vor Ort nicht gewachsen zu sein, leide ich unter Flugangst. In die ich mich, je näher der Trip rückte, heftiger hinein steigerte.

So lag ich also eines Mittwochmorgens im Bett, konnte mich kaum bewegen und sah mich außer Stande mit dieser angsteinflössenden Panikattacke auch nur einen Schritt vor die Tür zu setzen.

Den Tag `überlebte` ich mit der Einnahme von Arconitum-Kügelchen nach Anweisung von Anette.
Am nächsten Tag saß ich also bei Anette und wir versuchten, den Ursprung meines Verhaltens herauszufinden.
Beiläufig erzählte ich ihr von einem Mann namens Johannes, den ich ein paar Wochen zuvor kennen lernte und mich zu ihm hingezogen fühlte, ihn aber seither nicht mehr zu Gesicht bekam.
Anette wurde sofort hellhörig unter Anbetracht der Tatsache, dass mein Exfreund ebenfalls Johannes und mein Sohn Joel heißt.
Auf der Suche nach dem Zusammenhang dieser ´Jo` Namen, insbesondere meiner Zuneigung dem Namen Johannes gegenüber, stieß Anette naheliegender Weise auf Johanniskraut.
Johanniskraut ist in dem homöopathischen Mittel Hypericum vertreten. Welches die Eigenschaften hysterischen Verhaltens und die Heilung nicht verarbeiteter Stürze besitzt.

Zum einen kann ich mich sehr gut in einen hysterischen Anfall hinein steigern und zum anderen war ich ein paar Wochen zuvor die Kellertreppe hinunter gestürzt, was auch der Auslöser für die Anreihung dieser verschiedenen Ereignisse sein kann.
Je mehr ich darüber nachdachte, um so mehr Stürze fielen mir bis hin zum Kindergartenalter ein.
Unter anderem ein Sturz, der einen Armbruch zufolge hatte und einen, der mich unter solch einen Schock versetzte,dass mir die Stimme wegblieb. Bei meiner Flugangst geht es natürlich auch um das Thema ´Sturz´ bzw. Absturz der Maschine. Wir entschieden uns also für dieses Mittel.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich in den letzten zwei Jahren ein sehr feines und ausgeprägtes Gefühl für die Homöopathie entwickelt habe, so dass mein Körper und mein Geist extrem auf bestimmte Mittel reagiert.
Wenige Minuten nach der Einnahme von Hypericum setzte ein wahnsinniges Schweregefühl vom Kopf über die Schultern bis in die Beine ein.
Mir wurde schwindelig und Anette verwies mich auf´s Sofa, um die volle Energie zu spüren. In meinem Kopf drehte sich Alles. Gefolgt von Herzrasen hatte ich das Gefühl keine Luft mehr  zu bekommen, meine Lungen wurden zu klein um genügend Sauerstoff aufzunehmen und mein Hals schnürte sich zu.
Doch ich blieb ganz ruhig, denn ich wusste mir konnte nichts passieren…ganz im Gegenteil, ich war überwältigt von dem Erlebnis auf solch einem einfachen Weg so etwas Großartiges zu erfahren.

Dieses Gefühl, all die vergangenen Stürze in Bruchteilen von Sekunden zu durchleben und sie somit teilweise zu verarbeiten, war atemberaubend.
Mit ausgewählten homöopathischen Präparaten fiel es mir leichter den Flug nach Athen zu überstehen.
Auf dem Hinflug war ich noch begleitet von ängstlichen Schweißausbrüchen, allerdings in abgeschwächter Form.
Der Rückflug aber gestaltete sich schon viel angenehmer und ich war um einiges gelassener.
 
Seit ich Anette näher kennengelernt habe, bzw. sie mich :-)…gehe ich mit viel offeneren Augen durch´s Leben.

Ich registriere menschliche und familiäre Zusammenhänge, nehme mich selbst viel besser wahr und habe gelernt, meine Bedürfnisse genauer zu erkennen, sie energischer zu äußern und durchzusetzen.

Ich lerne, zu meiner Person zu stehen und fühle mich auf dem richtigen Weg…

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