herziwährend Du auf der Suche bist nach Deiner eigenen besonderen Art,
mit der Welt um Dich herum in Beziehung zu treten,
ehre ich Deine Entscheidungen,
auf welche Weise Du Deine Lektionen lernen möchtest.
Ich weiß, daß es wichtig ist, daß Du genau der Mensch bist,
der Du sein möchtest und nicht der,
den ich oder andere erwarten.
Es ist mir klar, daß ich nicht weiß, was für Dich das Beste ist,
obwohl ich vielleicht manchmal meine, es zu wissen.
Ich war nicht dort, wo Du warst, und ich habe das Leben nicht aus Deinem Blickwinkel gesehen.
Ich weiß nicht, welche Lernaufgaben Du Dir ausgesucht hast,
noch wie oder mit wem Du sie lösen möchtest,
noch welche Zeitspanne Du Dir dafür vorgenommen hast.
Ich habe nicht aus Deinen Augen geblickt,
wie könnte ich also wissen, was Du benötigst.
Ich lasse Dich durch die Welt gehen,
ohne Deine Handlungen in Gedanken oder Worten zu beurteilen,
die Dinge, die Du sagst oder tust, betrachte ich nicht als Irrtum oder Fehler,
von meinem Punkt aus sehe ich, daß es vielerlei Möglichkeiten gibt,
die verschiedenen Seiten unserer Welt zu betrachten und zu erfahren.
Ich akzeptiere rückhaltlos jede Deiner Entscheidungen in jedem beliebigen Augenblick.
Ich fälle keinerlei Urteil, denn wenn ich Dir Dein Recht auf Deine Entwicklung abspräche, so würde ich damit das selbe auch mir und allen anderen absprechen.
Jenen, die einen anderen Weg wählen als ich, auf den ich vielleicht nicht meine Kraft und Energie lenken würde, werde ich doch niemals die Liebe verweigern,
die Gott in mich gesenkt hat, damit ich sie der ganzen Schöpfung schenke.
Wie ich Dich liebe, so werde auch ich geliebt
– was ich säe, das werde ich ernten.
Ich gestehe Dir das universelle Recht auf freie Entscheidung zu,
Deinen eigenen Pfad zu wandeln und voranzuschreiten
oder eine Weile auszuruhen,
je nachdem was für Dich gerade das Richtige ist.
*Sandy Stevenson